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Fußball

Fußball News

von Marinus Obermeier

„Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein“, resümiert SVW-Trainer Franz Pritzl nach dem 2:2-Unentschieden seiner Mannschaft in der Fußball-Bezirksliga Ost gegen den FC Langengeisling.

Der SV Westerndorf konnte sich dabei erneut auf Stürmer Torben Gartzen verlassen: Der Routinier brachte die Gastgeber schon nach vier Minuten in Führung. Der Vorsprung hielt aber nicht lange: Nach einer Ecke schaffte es der SVW nicht zu klären und Kilian Kaiser drückte in der 16. Minute den Ball aus dem Getümmel heraus aus kurzer Distanz über die Linie: „Wir schaffen es vor der Ecke und auch danach nicht, den Ball zu klären. Solche Fehler müssen wir abstellen“, so Pritzl. Nur wenige Minuten später war dann der SVW im Pech: Ein abgefälschter Fernschuss landete an der Unterkante der Latte.

Kurz nach der Halbzeitpause gingen dann die Gäste in Front: In der 48. Minute stand plötzlich Maximilian Birnbeck frei vor dem Tor, ließ Torwart Simon Rott im Eins-gegen-Eins keine Chance und sorgte für die Führung. Nur zwei Minuten später sogar die Riesenchance auf das 3:1, doch der Fernschuss, nachdem Rott voreilig bei einem langen Ball aus dem Tor gelaufen kam, landete neben dem leeren SVW-Kasten. Die Antwort der Gastgeber ließ aber nicht lange auf sich warten: Luca Leupolz bediente nach 56 Minuten mit einer Flanke mustergültig Marinus Jackl, der den Ball ins kurze Eck versenkte. In der Folge stellte der SVW auf eine Viererkette um. Das Spiel verlagerte sich daraufhin ins Mittelfeld, Chancen waren nun Mangelware. Die beste Möglichkeit auf den Sieg hatte Michael Krauß nach 72 Minuten, doch sein Kopfball landete knapp über dem Tor. Den Schlusspunkt setzte drei Minuten vor dem Ende eine gelb-rote Karte gegen SVW-Verteidiger Christian Voit. „Die Mannschaft entwickelt sich: Wir gehen in Führung, können einen Rückstand wegmachen und auch das System umstellen“, ist Pritzl trotz des Unentschiedens zufrieden.

SV Westerndorf: Rott, Michael Jackl, Schober, Schlosser, Leupolz (ab 68. Zetterberg), Voit, Martinus, Marinus Jackl, Gartzen (ab 55. Krauß), Voß, Stix (ab 55. Rohner)

Schiedsrichter: Gutmann.

Zuschauer: 120.

Tore: 1:0 Gartzen (4.), 1:1 Kaiser (16.), 1:2 Birnbeck (48.), 2:2 Marinus Jackl (56.).

Besonderheit: Gelb-Rot für Westerndorfs Voit (87.).

von Marinus Obermeier

Der SV Westerndorf bleibt in der Fußball-Bezirksliga Ost weiter in einem positiven Aufwärtstrend. Auch im Auswärtsspiel in Bad Endorf holte die Mannschaft von Trainer Franz Pritzl beim 1:1-Unentschieden einen wichtigen Punkt, hatte dabei aber Glück, dass die Gastgeber viele hochprozentige Chancen liegen ließen.

Bereits zu Beginn der Partie übernahm die Bad Endorfer Mannschaft das Kommando und spielte druckvoll in Richtung gegnerisches Tor. Nachdem Gästestürmer Michael Krauß zentral aus 25 Metern an TSV-Torwart Tobias Pappenberger scheiterte, gab es in der restlichen ersten Hälfte nur noch Chancen für die Kurortmannschaft. Dabei hatte Stürmer Christian Heinl mehrere aussichtreiche Gelegenheiten. In der 26. Minute wurde dieser über die linke Seite freigespielt, scheiterte jedoch aus spitzem Winkel. Die wohl größte Möglichkeit kurz vor dem Pausentee, hatte ebenfalls der flinke Bad Endorf-Stürmer. Nach einem Steilpass war Christian Heinl auf und davon, legte sich den Ball mit einer Täuschung am SVW-Keeper vorbei, konnte diesen jedoch nicht zur verdienten Führung ins leere Tor einschieben. Ein mitgelaufener Verteidiger störte noch im letzten Moment und klärte die Situation (43.).

In Halbzeit zwei spielte die Kurorttruppe so weiter und hätte sich mit einer Führung belohnen müssen. Nach 70 Minuten dann die überraschende Führung für den SVW. Ein schnell ausgeführter Standard flog über die gesamte TSV-Abwehr und landete punktgenau bei Michael Krauß, der mit einer Direktabnahme satt ins lange Eck und zur Führung vollendete. Doch die Gastgeber gab weiter Vollgas und kam weitere zehn gespielte Minuten später zum verdienten Treffer. Kilian Riepertinger bediente im Strafraum Tobias Müller, welcher mit einer Körperbewegung drei Spieler inkl. Torwart ausstiegen ließ und zum 1:1 treffen konnte. Der Torschütze hätte kurz darauf sogar das Spiel drehen können, doch der Abschluss aus dem Gewühl heraus ging aus kurzer Distanz neben das Tor (82.). Dies war auch die letzte Gelegenheit der Partie.

Schiedsrichter: Florian Gebert

Zuschauer: 250

Tore: 0:1 Michael Krauß (70.), 1:1 Tobias Müller (80.)

von Marinus Obermeier

„Es war ein glücklicher Sieg“, resümiert SVW Trainer Franz Pritzl kurz nach dem Abpfiff. Ob verdient oder nicht kann dem SV Westerndorf aber egal sein. Durch den 2:1-Sieg im Abstiegskrimi der Fußball-Bezirksliga Ost gegen die SG Reichertsheim-Ramsau/Gars springt der Aufsteiger auf den zwölften Tabellenplatz und hat somit weiterhin beste Chancen, am Ende der Saison den direkten Klassenerhalt zu schaffen.

Die Partie hatte zwei unterschiedliche Hälften: In der ersten Halbzeit war der SV Westerndorf die bessere Mannschaft. Zwar hatten nach nur 16 Sekunden die Gäste die erste gute Chance, der Kopfball aus wenigen Metern ging über das Tor, in der Folge waren aber die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. In der zweiten Halbzeit war die SG aktiver und drückte vor allem in den letzten zehn Minuten die Abwehr der Gastgeber tief in die eigene Hälfte. Pritzl hat dafür auch eine Erklärung: „Wir kommen auf dem Zahnfleisch daher. Es ist logisch, dass uns in der zweiten Halbzeit dann die Kräfte langsam ausgehen.“

Aufgrund der vielen Ausfälle setzte Pritzl auch auf den „Oldie“-Sturm aus Torben Gartzen und Michael Krauß und beide trugen sich auch in die Torschützenliste ein: Gartzen brachte die Gastgeber nach zehn Minuten per Kopf in Führung, Krauß staubte in der 55. Minute mach einem Eckball ab und erhöhte somit auf 2:0. Nach dem zweiten Treffer zog sich der SVW etwas zurück, wodurch sich Räume ergaben, die Korbinian Klein nach 64 Minuten auch nutzte und den Anschluss herstellte. Mehr gelang der SG aber nicht. Die Gastgeber blockten alles was auf den Kasten kam ab, und im Notfall war Keeper Rott zur Stelle: „Simon Rott hat uns heute den Sieg festgehalten.“ Pritzl war nach dem Spiel zufrieden: „Kämpferisch war das die erhoffte Reaktion. Spielerisch gibt es noch vieles zu verbessern, da fehlt uns in manchen Situationen einfach auch die Erfahrung.“

SV Westerndorf: Rott, Michael Jackl, Schober, Schlosser, Leupolz (ab 90.+1. Diallo), Voit, Marinus Jackl, Gartzen (ab 60. Kollmer), Stix, Krauß (ab 57. Martinus), Albrich

Schiedsrichter: Anes Hadziabdic

Zuschauer: 120

Tore: 1:0 Gartzen (10.), 2:0 Krauß (55), 2:1 Klein (64.)

Der SV Westerndorf hat am 22. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost keine Überraschung geschafft: Gegen den Tabellenführer aus Forstinning musste sich die Mannschaft von Trainer Franz Pritzl mit 0:3 geschlagen geben: „Es war ein Klassenunterschied zu erkennen“, resümiert Pritzl.

Bereist nach drei Minuten ging der Favorit durch Kevin Becker in Führung. Westerndorf brauchte etwas, um den Schock zu verdauen: „Natürlich war der frühe Gegentreffer nicht gerade förderlich.“ Erst Luca Leupolz setzte für den SVW nach 15 Minuten ein Zeichen, doch sein Schuss ging aus spitzem Winkel an den Pfosten. Eine weitere gute Chance hatte Marinus Jackl, doch er schloss im 1-gegen-1 zu überhastet ab. Sonst spielte nur der Gastgeber, Westerndorf war hauptsächlich in der Defensive gefordert. Nach der Pause dauerte es wieder nur zehn Minuten bis der Ball im Tor der Gäste lag, diesmal war es Bakary Touray, der die Führung erhöhte. Westerndorf stellte in der Folge um und kam besser ins Spiel, gefährlich wurde es aber nicht. Den Schlusspunkt setzte dann Abdullah Aynaci in der 86. Minute mit einer schönen Einzelleistung.

SVW-Trainer Pritzl hatte zwar nicht mit Punkte für seine Mannschaft gerechnet, war aber dennoch unzufrieden mit seiner Mannschaft: „Grundsätzlich kann man beim Tabellenführer verlieren. Was mich stört ist die Einstellung einiger Spieler, welcher den Kampf um den Klassenerhalt in diesem Spiel gänzlich vermissen ließen. Ausnehmen möchte ich hier unseren Goalie und die Defensivabteilung.“ Bitter für den SVW: In der zweiten Halbzeit hatte man keinen einzigen Torschuss. Ausreden will Pritzl aber nicht hören: „Man könnte natürlich jetzt das Fehlen einiger Spieler oder den Kunstrasen als Ausrede hernehmen, aber das lasse ich nicht gelten. Fakt ist wir müssen unsere Punkte gegen die direkten Konkurrenten holen, dazu braucht es aber ein anderes Auftreten als Team. Das haben wir heute nicht geschafft.“ Eine erfreuliche Nachricht gab es dennoch für den SV Westerndorf: Verteidiger Dominik Schlosser gab sein Debüt und wird mithelfen, die Abwehrreihen der Rot-Weißen in der restlichen Saison zu stabilisieren.

SV Westerndorf: Rott, Michael Jackl, Alexander Schober (ab 64. Maximilian Kollmer), Schlosser, Leupolz (ab 74. Wieland), Voit, Martinus (ab 64. Stachler), Marinus Jackl, Voß, Zetterberg (ab 64. Gartzen), Stix

VfB Forstinning: Susac, Becker (ab 88. Böhm), Hirt, Sadric, Nikolic, Kirchev (ab 46. Aynaci), Weismor, Touray (ab 64. Bacak), Sillah, Erraji (ab 82. Dirscherl)

Schiedsrichter: Niklas Großmann

Zuschauer: 110

Tore: 1:0 Becker (3.), 2:0 Touray (55.), 3:0 Aynaci (86.)

von Marinus Obermeier

Der SV Westerndorf hat drei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga Ost eingefahren. Im ersten Spiel der Frühjahrsrunde gewann die Mannschaft von Trainer Franz Pritzl das Kellerduell gegen den TSV Siegsdorf mit 3:2(2:1): „Es war ein glücklicher, aber durch die kämpferische Leistung verdienter Sieg.“, resümiert Pritzl. Der SVW, durch viele Ausfälle arg dezimiert, ging bereits früh in Führung: Fabian Martinus nutzte nach drei Minuten einen Abwehrfehler zum 1:0. Die Führung hielt aber nicht lange, nur fünf Minuten später erzielte Stefan Mauerkirchner nach einem Torwartfehler von Simon Rott den Ausgleich. In der Folge verflachte die Partie, ehe Luca Leupolz nach 34 Minuten einen Abpraller abstaubte und so die erneute Führung für den SVW erzielte.

„In der Pause haben wir gesagt, dass wir auf das 3:1 gehen“, verrät Pritzl und das hat auch funktioniert. Routinier Torben Gartzen nutzte einen weiteren Abwehrfehler und baute nach 54 Minuten die Führung aus. Westerndorf konterte nun verstärkt, doch brachte den Ball nicht mehr im Tor der Siegsdorfer unter. So machte Stefan Mauerkirchner sechs Minuten vor dem Ende mit seinem zweiten Treffer die Partie nochmal spannend, doch Simon Rott parierte danach mehrmals stark und so erkämpfte sich der SVW, auch mit dem nötigen Glück, die drei Punkte: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, doch die Leistung muss noch gesteigert werden“, erklärte Pritzl. „Die Chancenverwertung müssen wir noch optimieren und defensiv müssen wir auch noch besser stehen.“

Der SV Westerndorf setzt somit den positiven Trend aus der Vorbereitung fort und ist nun seit neun Spielen ohne Niederlage. Westerndorf schiebt sich durch den Sieg in der Tabelle am Gegner Siegsdorf vorbei und steht mit nun 19 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. „Die Mannschaft hat sich weiter entwickelt und kann mit dem Druck im Abstiegskampf umgehen. Es ist ein langer Prozess, um das nötige Selbstvertrauen aufzubauen, den wir in den nächsten Wochen weiter führen wollen“, zeigt sich Pritzl mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden.

SV Westerndorf: Rott, Michael Jackl, Schober, Voit, Leupolz, Martinus (ab 60. Krauß), Marinus Jackl, Gartzen (ab 56. Zetterberg), Voß, Laanemaa (ab 72. Wieland), Alberich

TSV Siegsdorf: König, Schlesak (ab 46. Artenberger), Dinauer (ab 83. Humhauser), Josef Wittmann, Maximilian Huber, Neuhofer, Maaßen, Paul Wittmann (ab 68. Wendlinger), Tobias Huber (ab 54. Michael Huber), Arthur Wittmann (ab 68. Reiter), Mauerkirchner

Schiedsrichter: Marijo Kraljic

Zuschauer: 200

Tore: 0:1 Martinus (3.), 1:1 Mauerkirchner (8.), 1:2 Leupolz (34.), 1:3 Gartzen (54.), 2:3 Mauerkirchner (86.)

von Marinus Obermeier

Der SV Westerndorf ist in der Vorbereitung weiter ohne Niederlage. Gegen den Kreisligisten TSV Emmering gelang der Elf von Trainer Franz Pritzl ein 1:1(0:1)-Remis. Die Westerndorfer hatten mehr Ballbesitz, konnte sich aber kaum Torchancen herausspielen. Christian Breu brachte die Gäste bereits in der 16. Minute in Führung. Kurz zuvor vergab Torben Gartzen die Chance auf die Führung für den SVW. Nach der Halbzeitpause wurden die Gastgeber etwas aktiver in der Offensive und so gelang mit einem schönen Kopfball von Michael Krauß nach einem Freistoß auch der Ausgleich. Die beste Chance noch den Siegtreffer zu erzielen hatte Marinus Jackl für den SVW, doch der Flügelstürmer traf aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten des leeren Tores. Zum letzten Testspiel empfängt der SVW am Samstag um 14 Uhr den SV Ostermünchen.

 

Torben Gartzen folgt nach

 Seinen letzten Abteilungsleiterbericht präsentierte Matthias Rahm, seit 34 Jahren an der Spitze der Fußballabteilung des SV Westerndorf St. Peter, wie üblich recht kurz, aber - auch wie üblich – sehr launig und gar nicht melancholisch. So blieb seine Präsentation auch sachlich und fasste die letzten zwei Jahre zusammen. Er betonte den verdienten Meistertitel der 1. Mannschaft unter Erfolgstrainer Stefan Mayr, der leider nicht mehr zur Verfügung steht, hob hervor, dass die Neuzugänge gelungen integriert worden sind und zollte den Fußball-Herren seinen Respekt.

Dagegen gelang der Neubeginn in der Bezirksliga mit neuem Trainer Markus Wallner nicht zufriedenstellend. Zu viele Heimniederlagen, zu viel Unerfahrenheit in der neuen Liga mit weiteren Neuzugängen, die sich aber langsam etablieren. Somit momentan nur der 13. Platz. Und durch den zu schnellen und sehr ungeschickt verlaufenen Abgang von Wallner musste mitten in der Saison ein neuer Trainer gesucht werden. Mit Franz Pritzl konnte Koda – sozusagen als letzte sehr gute Tat – den „richtigen Trainer zum richtigen Zeitpunkt“ verpflichten. Und er gibt sich überzeugt: „Mit ihm schaffen wir den Klassenerhalt!“

Auch schaute er noch auf die 2.Mannschaft unter Michael Jackl, die sich im Moment gut schlägt, durchaus noch Aufstiegschancen hat, aber leider wichtige Punkte abgegeben hat.

Dann kam doch noch Abschiedsstimmung auf: In einem sehr positiven Rückblick dachte er an die vielen Trainer, wie z.B. Burli Melnik, und Spieler, die er geholt hatte, und an etliche Spielehighlights, wie z.B. dreimal gegen Waldhof Mannheim unter Kulttrainer Schlappner oder gegen 1860 München mit Trainer Lorant vor 2000 zuschauern.

Besonders bedankte er sich bei Howy (Herbert Ostarek), der die 34 Jahre als Kassier mit ihm gegangen war. Auch an die Weggefährten Hans Niggl (Rot-Weiße, Stadionzeitung) und Karl Schwenn (Kassier bei den Spielen) ging ein besonderer Dank. Viele seiner Weggefährten werden noch in einer gesonderten Feier mit ihm Abschied feiern.

Daran knüpfte auch Vorstand Klaus Jordan an, der damit die aktuelle Verabschiedung kürzer machen wollte und deutlich machte, wie lange Koda schon eine Institution beim SVW ist. Ihm folgten Stellvertreter Sepp Liebl, Rot-Weisse-Verantwortlicher Hans Niggl und Ehrenvorsitzender Rüdiger Mauler. Der Tenor war bei allen gleich: Matthias Rahm hatte einen sehr eigenwilligen Führungsstil, in dem Informationen für die Anderen eher selten waren: “Ein kantiger Granitbrocken mit Ecken und Linien“, so Mauler. „Koda duldete keine Götter neben sich,“ so Hans Niggl und Vorstand Jordan wies daraufhin, dass er nicht immer mit Koda einer Meinung war, was aber beide positiv bewerteten, wie man damit umgegangen sei. Denn „Koda war immer der SVW mit viel Herz“, so Klaus. Und damit entstand Gutes und Neues für den Verein.

Aber genauso einig war man sich, dass ohne Koda die Fußballabteilung des SVW und damit auch der ganze Verein nicht so dastünden wie heute. Denn Koda hat sich in der Branche sehr viel Respekt verschafft, er hat Werbung requiriert, wovon manch andere Vereine nur träumen können. Er machte „einen hervorragenden Job“ (Niggl). Und auch deshalb: „Der Verein steht saugut da“, nochmal Rüdiger. Hans Niggl konkretisierte diese Erfolgsbilanz mit nur scheinbar nüchternen und vielen Zahlen noch eindrucksvoll: Für 888 Punktspiele war der Koda verantwortlich und ca. 250 Spieler hatte er geholt und dabei 14 Trainer „verschlissen“. Eine fantastische Bilanz – ohne jede Ironie!

Beim Howy (Herbert Ostarek) waren sich auch alle Redner einig: Ohne seine intensive Sachkenntnis, seine ruhige und zurückhaltende Art wäre der Verein finanziell nicht auf der Höhe, auf der er sich befindet. Sein Nachfolger Bernhard Klein hat zwar viel zu tun, aber er kann auf eine hervorragende Grundlage aufbauen.

Vorher hat Howy noch in der bekannten Ruhe und „Nüchternheit“ den Kassenbericht der Abteilung der letzten 2 Jahre (wegen Corona) erläutert. Fazit: Auch die Fußballabteilung steht finanziell top da. Und auch er fügt einen Dank an Koda an: Seine „Bandenwerbung, die quasi aus dem Nichts kam“ stützt die Finanzen enorm. Und auch er bedankt sich bei Karl Schwenn für dessen Einsatz an der Fußballkasse.

Thomas Neumeier als neuer Jugendleiter bedauert erst einmal die immer noch andauernde Corona-Situation, die viele Ideen und Pläne noch nicht hat Wirklichkeit werden lassen. Gute Ansätze seien aber überall zu sehen, was auch an den hervorragenden Jugendtrainern liegt, die „mit viel Empathie für den Verein“ und viel Engagement arbeiten. Sein Ziel bleibe es, möglichst viele „Eigengewächse“ hochzuziehen, damit der Verein auch in Zukunft selbstständig bleiben kann. So wurde ein absoluter Höhepunkt schon mit dem Aufstieg der D-Jugend in die Bezirksoberliga erreicht.

Zudem lobt er seine Vorgänger im Amt, die z.B. mit dem Jugendcamp ein einmaliges Angebot für die Vereinsjugend angeboten haben.

Da man sich in der Abteilung im Vorfeld sehr intensive Gedanken gemacht und viele Gespräche geführt hatte, war die Neuwahl fast eine Formsache, denn alle Wahlen gingen einstimmig aus. Ein herausragender Vertrauensbeweis und durchaus Druck für die neue Leitung:

Abteilungsleiter: Torben Gartzen

Stellvertreter: Bernhard Schwab

Beisitzer: Georg Huber, Max Kollmer, Florian Luge

Torben Gartzen bedankte sich in seiner kurzen „Rede“ für das entgegengebrachte Vertrauen, verwies auf die großen Fußstapfen, in die er trete, was aber so viel leichter sei, da er eine „funktionierende Abteilung“ übernehme.

Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seinen Aufgaben – hoffentlich mit der 1.Mannschaft auch in Zukunft in der Bezirksliga.

von Marinus Obermeier

Der SV Westerndorf ist in der Vorbereitung auf die restliche Bezirksliga-Saison weiter ungeschlagen. Auch im Duell gegen den Kreisklassisten SV Tattenhausen gewann die Mannschaft von Franz Pritzl mit 3:0(2:0). Mann des Spiels war Florian Wieland auf Seite des SV Westerndorf. Der junge Flügelstürmer erzielte nach 25 Minuten nach einem schweren Torwartfehler die Führung und baute diese nur vier Minuten später eigenhändig aus. Westerndorf war über das gesamte Spiel die spielbestimmende Mannschaft, tat sich in Hälfte zwei aber schwer, zu Torchancen zu kommen. Den 3:0-Endstand besorgte schließlich Michael Krauß nach 81 Minuten. Die beste Chance der Gäste war ein Lattentreffer in Halbzeit eins. Weiter geht es für den SVW bereits am Samstag um 14 Uhr gegen den TSV Emmering.

 

von Marinus Obermeier

Der SV Westerndorf ist in der Winter-Vorbereitung weiter ohne Niederlage. Im Duell mit dem Kreisligisten TuS Prien gelang dem Team von Trainer Franz Pritzl ein 1:0(1:0)-Erfolg. Das Siegtor fiel bereits in der 9. Spielminute durch Fabian Martinus. Der SVW hätte auch durchaus höher gewinnen können, scheiterte allerdings mehrfach an der eigenen Chancenverwertung. Auf der anderen Seite hielten Simon Rott und Tomi Hatlek, die Beide jeweils eine Halbzeit spielten, stark die Null. Trainer Pritzl ärgert sich trotz des Sieges vor allem über Konzentrationsschwächen: „Wir machen zu viele Leichtsinnsfehler. Einfache Ballverluste und Abspielfehler, die dann zu Torchancen führen.“. Positiv war dieser Zu-Null-Sieg für das Selbstvertrauen des SVW, auf das Pritzl in der Vorbereitung viel Wert legt: „Normalerweise sind mir die Ergebnisse in der Vorbereitung egal, aber wir versuchen in dem Fall durch gute Ergebnisse Selbstvertrauen aufzubauen und das dann auch mit in die Punktspiele zu nehmen.“. In den nächsten drei Wochen vor dem Punktspiel-Auftakt in Siegsdorf liegt das Augenmerk des Trainers dann vor allem noch auf dem taktischen Feinschliff. Das nächste Testspiel des SVW findet bereits am Mittwoch um 19:30 Uhr gegen den SV Tattenhausen statt.

von Marinus Obermeier

Nur drei Tage nach dem Sieg im Testspiel gegen den SV Bruckmühl stand der SV Westerndorf wieder auf dem Platz, gegen den Spitzenreiter der Kreisliga 2, dem TSV Peterskirchen, kam die Mannschaft von Trainer Franz Pritzl allerdings nicht über ein 2:2(0:1)-Remis hinaus. Westerndorf tat sich von Anfang an schwer gegen das hohe Pressing der Peterskirchener, die Folge waren viele Ballverluste im Spielaufbau, gefährlich im Angriff wurde es nie. So kam der TSV kurz vor der Pause etwas überraschend zur Führung: Martin Mayer blieb im Eins-gegen-Eins mit Keeper Simon Ritt cool und schob ein. Nach der Pause war der SVW aktiver im Angriff, die Folge war der verdiente Ausgleich durch Sten Laanemaa nach 58 Minuten. Das Unentschieden hielt allerdings nicht lange, nur drei Minuten später brachte Florian Rudholzner Peterskirchen wieder in Führung. Doch Westerndorf reagierte schnell und Luca Leupolz staubte nach 68 Minuten zum erneuten Ausgleich ab. Ein weiteres Tor durch Leupolz wurde wegen eines Stürmerfouls nicht gegeben. So blieb es in einem ausgeglichenen Spiel beim Unentschieden. Das nächste Testspiel bestreitet der SVW am Mittwoch um 19:30 Uhr in Pang.

Westerndorf feiert ersten Erfolg in der Vorbereitung

Der SV Westerndorf konnte den ersten Testspiel-Erfolg der Vorbereitung einfahren. Nur vier Tage nach dem Unentschieden gegen den SB Chiemgau Traunstein gelang der Elf von Trainer Josef Pritzl am Mittwochabend ein verdienter 2:1(2:1)-Achtungserfolg gegen den Landesligisten SV Bruckmühl. Obwohl es nur ein Testspiel war, spielten beide Teams mit vollem Einsatz und schreckten vor keinem Zweikampf zurück. Der SVW hatte, vor allem in der zweiten Hälfte, mehr Spielanteile und hätte auch noch höher gewinnen können, von den vielen herausgespielten Torchancen konnten allerdings nur zwei genutzt werden. Seinen ersten Treffer im Rot-Weißen Dress erzielte dabei Neuzugang Sten Laanemaa, der kurz vor der Halbzeitpause bereits zum 2:1-Endstand einnetzte. Das nächste Testspiel steht für den SV Westerndorf am Samstag um 14 Uhr gegen den TSV Peterskirchen an.

SVW D21 Aufstieg II

Interview mit Trainer Stephan Kainzbauer

 Die gute Jugendarbeit beim SV Westerndorf hat sich einmal mehr bemerkbar gemacht: Erstmals in der Vereinsgeschichte hat eine D-Jugend des SVW den Aufstieg von der Kreisliga in die Bezirksoberliga geschafft. Sportlich hat dabei eigentlich ein Punkt zum Meistertitel und dem damit verbundenen Aufstieg gefehlt, da der Meister SV Schloßberg-Stephanskirchen aber auf den Aufstieg verzichtete, wird die Mannschaft von Trainer Stephan Kainzbauer kommende Spielzeit dennoch in der Bezirksoberliga antreten. „Auch wenn letztlich ein Tor zum Meistertitel fehlte – die Mannschaft hat eine tolle Saison gespielt und hat sich den Aufstieg verdient. Kompliment ans Team und die Trainer. Für den SV Westerndorf ist der Sprung in die für diese Altersklasse höchstmögliche Spielklasse ein Novum und eine ganz besondere Auszeichnung. Für unseren weiteren Weg mit der SVW-Jugend ist es ein ganz wichtiger Schritt“, so Jugendleiter Thomas Neumeier. Aufstiegstrainer Stephan Kainzbauer hat die Saison noch einmal Revue passieren lassen:

Stephan, am Ende hat ein Punkt zum sportlichen Aufstieg gefehlt. Was waren deine Emotionen direkt nach Abpfiff des letzten Spiels?

„Im ersten Augenblick waren wir schon sehr enttäuscht, aber auf der anderen Seite dann natürlich auch stolz auf die Mannschaft. Wenn man die ganze Saison anschaut haben sie Großartiges geleistet. Die Jungs waren nach dem letzten Spiel auch extrem enttäuscht, weil alle dachten, dass wir nicht aufgestiegen sind. So hab ich die Mannschaft zuvor noch nie gesehen.“

Hättest du denn vor der Saison mit diesem Erfolg gerechnet?

„Nein, eigentlich nicht. Ein bisschen was rechnet man sich natürlich schon aus, aber man weiß am Anfang nie wo man genau steht. Erst nach den ersten zwei Spielen, gegen 1860 Rosenheim und das DFI Bad Aibling, die wir beide gewonnen haben, dachte ich mir, dass in dieser Saison vielleicht was gehen könnte.“

Warst du durchgehend zufrieden mit deiner Mannschaft oder gibt es Punkte, die es noch zu verbessern gilt?

„Ich war komplett zufrieden. Jeder hat in diesem halben Jahr mitgezogen, die Trainingsbeteiligung war super, alle haben ihr Bestes gegeben. Dazu hatten wir einen starken und sehr ausgeglichenen Kader, dadurch konnten wir auswechseln, ohne uns auf dem Feld zu verschlechtern. Natürlich gibt es immer was zu verbessern, aber wir wollen die nächste Saison einfach mitnehmen und genießen.“

Wie ist deine Zielsetzung für die kommende Saison in der Bezirksoberliga?

Ziel ist immer die Liga zu halten. Die Jungs haben sich das erkämpft und freuen sich auch schon sehr auf die Saison. Wir schauen von Spiel zu Spiel und vielleicht können wir am Ende irgendwie drin bleiben.

PritzlErfahrener Coach für Bezirksliga-Aufsteiger (OVB)

Rosenheim - Der SV Westerndorf ist auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden: Franz Pritzl soll den Aufsteiger in der Frühjahrsrunde zum Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga Ost führen. Pritzl tritt die Nachfolge von Markus Wallner an, der sich nach nur einer halben Saison als Cheftrainer in Westerndorf nun als Co-Trainer zum Bayernligisten TSV Wasserburg verabschiedet hatte.

 

„Westerndorf ist ein Verein, mit dem man etwas bewegen kann", sagt Pritzl, „das Umfeld ist gut, die Trainingsmöglichkeiten auch und die Freitagabend-Heimspiele sind Highlights. Ein wichtiger Aspekt für meine Zusage war die neue Jugendleitung, wovon ein Herrentrainer in Zukunft profitieren kann". Die Gegenwart heißt allerdings erst einmal Abstiegskampf pur: „Es sind noch 30 Punkte zu vergeben und wir müssen davon viele holen. Ich glaube aber, dass der Kader das hergibt."

 

Bei der Verpflichtung machte sich bezahlt, dass SVW-Abteilungsleiter Matthias Rahm geduldig geblieben war.

„Als dann bekannt wurde, dass Franz Pritzl seine Arbeit in Bad Endorf beendet, habe ich Kontakt aufgenommen", erklärt Rahm, der froh ist, einen so renommierten Trainer während der laufenden Spielzeit bekommen zu haben: „Das kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Franz hat jede Menge Erfahrung und kennt vor allem die Bezirksliga in-und auswendig." In der Tat, denn vor dem neuen Engagement an der Römerstraße war er schon in Ostermünchen, beim SB Rosenheim II, in Bad Aibling, Au, Freilassing und zuletzt eben Bad Endorf in dieser Liga tätig.

 

Die Brisanz, dass neben seinem neuen Club auch der nun ehemalige Verein aus dem Kurort mit im Abstiegskampf verwickelt ist, ist Pritzl bewusst: „Es ist gut, dass die Winterpause dazwischen ist und ich erst danach anfange. Deshalb habe ich letztlich auch zugesagt, weil ich nicht der Typ bin, der an einem Tag dort aufhört und am nächsten Tag beim anderen Verein anfängt." Zumal er in Endorf im besten Einvernehmen mit dem Verein aufgehört hat. Der neue SVW-Coach sagt deshalb auch: „Das Schönste wäre, wenn Westerndorf und Endorf drinbleiben und es nächste Saison wieder Derbys gibt."re


 

Fußball Abteilungsleitung

Torben Gartzen

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