Der große SVW-Saisonrückblick

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von Marinus Obermaier

Pünktlich zum Start in die neue Spielzeit blicken wir noch einmal zurück auf die vergangene Saison. Angefangen mit dem Aushängeschild des letzten Jahres, der D-Junioren, bis hin zur ersten Mannschaft lassen wir die letzte Spielzeit noch einmal Revue passieren.

 D-Junioren:

Die Mannschaft von Erfolgstrainer Stephan Kainzbauer war in der letzten Spielzeit wohl das absolute Aushängeschild des Vereins. Die Einfachrunde im Herbst (im Jugendbereich wurden zwei Einfachrunden gespielt) beendeten die D-Junioren auf dem zweiten Platz der Kreisliga. Da der erstplatzierte SV Schloßberg-Stephanskirchen auf den Aufstieg verzichtete, durfte dafür der SVW im Frühling in einer Qualifikationsrunde zur Bezirksoberliga, der höchstmöglichen Spielklasse, antreten. In dieser kämpften acht Mannschaften um vier Plätze in der BOL – und der SVW schrieb Geschichte: Mit vier Siegen und nur zwei Niederlagen beendete das Team von Stephan Kainzbauer die Runde auf Platz drei und qualifizierte sich somit für die Bezirksoberliga.

Der Lohn für Trainer und Team ist, dass die komplette D1-Mannschaft inklusive Trainer in die C-Jugend mitgenommen wird und dort in der Kreisliga hoffentlich an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen kann. Die neuen D-Junioren treten in der Kreisliga an.

 C-Junioren:

Für die C-Junioren lief die Saison alles andere als erhofft. In der Runde im Herbst stieg die Mannschaft von Trainer Thorsten Steiner mit nur drei Punkten aus sechs Spielen aus der Kreisklasse ab. In der Frühjahrsrunde lief es in der Gruppe immerhin etwas besser, sodass der SVW die Saison mit zehn Punkten aus sechs Spielen auf Platz drei beendete. In der neuen Saison spielt die C-Jugend in der Kreisliga.

 B-Junioren:

Die B-Junioren spielten in beiden Runden der vergangenen Saison in der Kreisklasse. Im Herbst verpasste die Mannschaft von Bernhard Fuchs und Silvio Rosenberg nur um zwei Punkte den Aufstieg und landete letztlich mit neun Punkten aus sechs Spielen auf dem vierten Platz. Im Frühling lief es sogar noch besser, hier zeigte die Mannschaft ihr Können und beendete die Saison mit 15 Punkten aus acht Spielen auf dem zweiten Rang. Anzumerken ist dabei, dass viele Spieler der B-Junioren auch bei den A-Junioren aushelfen mussten und so fast die gesamte Spielzeit über eine Doppelbelastung zu bewältigen hatten.

 A-Junioren:

Die A-Junioren haben in der Herbstrunde Geschichte geschrieben und mussten dennoch den Abstieg hinnehmen: Die Mannschaft von Trainer Heiko Drube trat in der Kreisliga an und holte beim 2:1-Sieg über den SV Pang am vierten Spieltag die allerersten Punkte einer A-Jugend in der Kreisliga in der Vereinsgeschichte. So schön dieser Fakt auch ist, desto bitterer war das Ende der Runde: Am letzten Spieltag kam es zum direkten Duell gegen die SG Raubling um den Klassenerhalt. Dieses entschied Raubling für sich, sodass der SVW, punktgleich mit Schechen und Raubling, den Abstieg antreten musste. Im Frühling zeigte die Mannschaft aber ihr Können, dominierte die Kreisklasse und feierte nach einem 6.1-Sieg gegen Verfolger Breitbrunn-Gstadt am letzten Spieltag die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisliga.

 2.Herren:

Die zweite Herrenmannschaft des SVW hat in der B-Klasse erneut den Aufstieg verpasst. Die Mannschaft von Trainer Michael Jackl sen. Beendete die Saison auf dem dritten Platz, acht Punkte hinter dem ersten Aufstiegsrang, den die FT Rosenheim inne hatte. Die Spielzeit war geprägt von vielen Hochs und Tiefs, von hohen Siegen bis zu unnötigen Niederlagen, die letztlich den Aufstieg gekostet haben, war alles dabei. Immerhin feierte die Mannschaft am letzten Spieltag einen 3:2-Erfolg gegen Heufeld und verabschiedete Trainer Jackl somit mit einem Sieg in den Trainer-Ruhestand.

 1.Herren:

Die erste Herrenmannschaft des SVW ist in der vergangenen Saison in der Bezirksliga auf Punktejagd gegangen. Nach einer schwachen Hinrunde unter Markus Wallner brachte Franz Pritzl die Mannschaft wieder in die Spur und sogar der direkte Klassenerhalt war bis zum letzten Spieltag möglich, doch es reichte letztlich nicht. Nachdem auch die Relegation gegen den MTV Berg nach zwei intensiven Partien verloren ging, heißt der Liga-Alltag nun wieder Kreisliga.

Nun startet der SVW einen Neuanfang. Viele alte Spieler beendeten ihre Karriere, einige neue und junge Spieler stießen zum Kader hinzu. Jetzt liegt es an Trainer Franz Pritzl und der Mannschaft, die Saison erfolgreich zu gestalten und den Abstieg der letzten Saison wieder vergessen zu machen.