Westerndorf holt den ersten Punkt

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von Marinus Obermaier

Engagierte Leistung beim torlosen Unentschieden gegen Anger

Der SV Westerndorf hat am zweiten Spieltag der Fußball-Kreisliga den ersten Punkt geholt. Gegen den SC Anger erreichte die Mannschaft von Trainer Franz Pritzl ein torloses Unentschieden, war dem Sieg aber näher als der Gegner.

Beide Trainer hatten vor der Partie mit starken Personalproblemen zu kämpfen, dementsprechend lang dauerte es, bis wirklich Schwung in die Partie kam. Beim SVW fehlten unter anderem Marinus Jackl, Dominik Schlosser und Julian Stix. Die Gastgeber waren in der ersten Hälfte zwar um Spielkontrolle bemüht, Torgefahr konnte der Absteiger aber nicht generieren. Der SC stand tief und lauerte auf Konter, die die Defensive um den stark aufspielenden Cedric Drath aber alle souverän verteidigte.

In der zweiten Halbzeit war es anfangs noch das gleiche Bild, der SVW arbeitete sich aber langsam mehr Richtung Tor. Die Gastgeber waren in dieser Phase besonders durch Standards gefährlich. So hatte Dmytro Zubkov gleich zweimal die Chance nach Freistößen, doch beide Kopfbälle flogen jeweils am langen Pfosten vorbei. Die beste Chance des Spiels hatte aber Maximilian Kollmer auf Seiten der Westerndorfer: Er erwischte einen Ball auf Höhe des Strafraums und schloss aus vollem Lauf ab, sein Schuss in das lange Eck wurde durch SCA-Schlussmann Alexander Koch aber zur Ecke abgewehrt. SVW-Trainer Franz Pritzl ging 15 Minuten vor dem Ende voll auf Sieg und stellte Innenverteidiger Michael Jackl in das Sturmzentrum, aber ohne Erfolg.

Franz Pritzl war den Umständen entsprechend dennoch zufrieden mit dem Remis. Jeder Punkt ist wichtig und die Mannschaft hat eine gute Reaktion auf die Auftaktpleite gegen den SV Schloßberg gezeigt. Weiter geht es für den SVW gegen die SG Schönau.

SV Westerndorf: Rott, Rohner, Jackl, Danzer, Zubkov, Katozka, Voß, Wieland, Drath, Laanemaa, Albrich.

Zuschauer: 100.

Tore: /

Stimmen zum Spiel:

Franz Pritzl, Trainer SVW: So einem Gegner musst du schlagen. Man kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, sie haben alles probiert. Uns fehlt momentan einfach die Qualität, da brauchen wir Geduld. Uns fehlen zur Zeit urlaubs- und verletzungsbedingt sehr viele Spieler. Anger hatte kaum Chancen. Ich habe Michael Jackl deswegen in den Sturm gestellt, um noch einmal mehr über außen zu machen. Ich wollte auf Sieg spielen. Die nächsten Wochen werden nicht einfach für uns, da müssen wir uns ein bisschen durchmogeln, dann wird es erst wieder ein bisschen entspannter.

Christian Berger, Trainer SCA: Unser Ziel war ein Punkt, das haben wir auch geschafft. In der ersten Halbzeit war Westerndorf spielbestimmend, da sind wir eigentlich nur hinterherlaufen. Je länger es 0:0 stand, desto besser sind wir in das Spiel gekommen. Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir in Westerndorf etwas holen, deshalb können wir mit dem Ergebnis sehr gut leben.