Verabschiedungen und Gedenken

Geschrieben von Henner Voß am .

Im Vorfeld des ersten Spiels der neuen Kreisligasaison 22/23 bot sich der richtige Rahmen, um 2 wichtige Spieler des letzten Jahrzehnts und drei sehr aktive Mitglieder, die das Gesicht des Vereins seit Jahrzehnten geprägt haben, zu verabschieden.

Torben Gartzen und Philip Stachler beendeten offiziell Ihre aktive Karriere. Wie Vorstand Klaus Jordan treffend anmerkte,

werden damit zwei prägende Spieler fehlen. Der eine, der ein sehr erfolgreicher Torgarant war, und der andere, der ebenso zuverlässig Tore verhindert hat. Die zwei Trikots sind wohl ein würdiges Geschenk. Und Torben Gartzen hat als neuer Abteilungsleiter Fußball schon sein neues Betätigungsfeld im Verein gefunden. Mal sehen, an welcher Stelle Pippo auftaucht.

Konnte man bei den "Jungen" noch die Jahre einigermaßen mitzählen, die sie aktiv am Spielgeschehen teilgenommen haben, so muss man bei den anderen Dreien etwas gröber in Jahrzehnten rechnen.

Karl Schwenn hat über zwei Jahrzehnte auf und am Platz kassiert, konnte sich erst seit der neuen Anlage in sein bequemes Kassenhäuschen zurückziehen und darauf warten, dass das Geld zu ihm kam. Früher musste er da mehr arbeiten, um dem Verein zu seinem berechtigten Eintrittsgeld zu verhelfen.

Howy Herbert Ostarek hat über drei Jahrzehnte auf die Finanzen des Vereins aufgepasst und sinnvoll investiert und hervorragende Konditionen für alles Mögliche herausgeholt. Letzte Großtat: Unsere Tribüne.

Und dann Hans Niggl, der u.a. die Stadionzeitung Rot-Weisse geprägt und drei Jahrzehnte hervorragend gestaltet hat. Sehr schade, dass er "schon" aufhört - und in Marinus Obermeier einen Nachfolger gefunden hat, der sein erstes Exemplar vorgelegt hat (siehe auch HIER). Hoffentlich wird Hans unsere Chronik noch weiterführen. Wer sonst sollte das machen können??

Zum Abschluss dieser sehr schönen Verabschiedungen kam dann noch ein endgültiger Abschied:

Richard Neumeier ist gestorben.

An ihn und seinen vielfältigen Bezug zum Verein, zum Fußball und zu den Kindern und Jugendlichen, die er Zeit seines Lebens betreut hat, hielt zweiter Vorstand Sepp Liebl eine sehr bewegende Rede, in der jeder nachvollziehen konnte, welch eine besondere Persönlichkeit hier von uns gegangen ist.