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Mitglieder geben Zustimmung zum Sportanlagenkonzept
Jahreshauptversammlung des SV Westerndorf

Gute zweieinhalb Stunden dauerte die in diesem Jahr „zweigeteilte“ Jahreshauptversammlung des SV Westerndorf, zu der 1. Vorstand Rüdiger Mauler 69 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – soviele wie noch nie - im Gasthof Oberberger in Langenpfunzen begrüßen konnte.
Nach der Genehmigung der Tagesordnung gab Mauler in seinem Bericht zunächst einen Überblick zum aktuellen Mitgliederstand (1.081). Die Altersstruktur ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben, d. h. der Anteil von Kindern und Jugendlichen liegt weiterhin bei etwa 50 %. „Der Jugend muß deshalb auch eine Zukunft geboten werden“ betonte der Vorstand und dankte seinem Stellvertreter Josef Liebl für die zusammengestellte Präsentation.
Danach stellte Mauler die neue Leiterin der Schwimmabteilung, Michaela Rechenauer, der Versammlung vor. Frau Rechenauer hat das Amt im Juli von Jonas Droste übernommen. Auch der Bereich Damengymnastik findet sehr großen Anklang. Mauler betonte, daß die Zusammenarbeit mit allen Abteilungen sehr gut funktioniert. Dringend benötigt wird eine Geschäftsstelle, die im neuen Vereinsheim installiert wird. Außerdem wäre es sehr wichtig, einen Jugendleiter für den Gesamtverein und auch eine Frauenvertreterin im Vorstand zu haben, so Mauler abschließend.

Schatzmeister Herbert Ostarek konnte in seinem Bericht erfreulicherweise einen leichten Überschuß vermelden. Er wurde von den Revisoren Hannelore Baranek und Michael Götze für seine Kassenführung wieder ausdrücklich gelobt und entlastet.

Jugendleiter Klaus Jordan gab einen Überblick über den Fußballnachwuchs. Derzeit sind alle Altersbereiche abgedeckt, auch eine A-Jugend nimmt wieder am Spielbetrieb teil und schlägt sich – wie auch alle anderen Jugendmannschaften – sehr gut. Jordan dankte dem Vereinsvorstand, Fußballabteilungsleiter Matthias Rahm sowie allen Jugendtrainern für ihr Engagement. 

Es folgten die Berichte aus den Abteilungen. Hannelore Baranek (Damengymnastik und Kinderturnen) konnte bekannt geben, daß der SV Westerndorf der erste Rosenheimer Verein ist, der „Flexi-Bar“ anbietet. „Sowohl an Übungsleitern als auch an Teilnehmern herrscht bei den Kursen reger Zulauf“, freute sich Frau Baranek.

Die neue Schwimmabteilungsleiterin Michaela Rechenauer hat 85 Kinder in fünf Kursen untergebracht. Diese werden von drei Schwimmtrainern betreut.

Kein leichtes Amt hat derzeit Fußballabteilungsleiter Matthias Rahm. Nach Ablauf der vergangenen Spielzeit mußten beide Mannschaften den Abstieg in die Kreis- bzw. C-Klasse hinnehmen. „Positiv ist, daß wir weiter zwei Mannschaften im Spielbetrieb haben“ so Rahm. Auf einem guten Weg sieht Rahm auch den Jugendbereich. „Sowohl in der 1. als auch in der 2. Mannschaft sind drei Spieler, die aus der eigenen Jugend hervorgegangen sind. Das muß auch in Zukunft so sein, dann haben wir wieder die Hoffnung auf bessere Zeiten“ meinte der Abteilungseiter, der sich auch vom Engagement des neuen Trainers Stefan Mayr viel verspricht.

Für die Basketballabteilung berichteten Richard Ziemba und Martin Dinzinger. Ziemba gab einen Überblick zum Jugendbereich, wo mit der „U 12“, „U 16“ und „U 18“ drei Mannschaften im Spielbetrieb stehen. Die „U 12“ steht aktuell auf Platz eins, die „U16“, die letzte Saison als „U 14“ Meister wurde, strebt einen Mittelfeldplatz an.

Martin Dinzinger berichtete über die Herrenmannschaft, die in der vorigen Saison Erster in ihrer Spielgruppe wurde, dann aber das Überkreuzspiel gegen den TuS Prien verlor.

Anschließend standen  die Ehrungen auf dem Programm. Die silberne Vereinsehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Lydia Kloo, Lambert Hack, Hans Niggl und Peter Schnitzenbauer. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Edith Garnreiter, Sofie Wagner, Max Hefele und Helmut Stocklöw die goldene Vereinsehrennadel. Mit der goldenen Ehrennadel des Bayerischen Landessportverbandes wurden Dieter Quinz (50-jährige Mitgliedschaft) und Karl Schmidt (60-jährige Mitgliedschaft) ausgezeichnet. Die Ehrungen nahm der 2. Vorstand Josef Liebl vor.

Zum Punkt „Wünsche und Anregungen“ verwies Josef Liebl auf den Skiausflug, der Mitte Januar 2011 stattfindet. Anschließend stellte Pit Fürleger die Sportart „Traditionelles Bogenschießen“ vor. Er möchte damit einen neue Vereinsabteilung gründen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es dann um den Neubau der Sportanlagen. Rüdiger Mauler und Josef Liebl berichteten über den aktuellen Planungsstand, die geplanten Bauabschnitte und die Finanzierung und beantworteten die dabei aufkommenden Fragen. Untermalt wurden die Berichte durch die von Josef Liebl gestaltete Präsentation. „Es war ein turbulentes Jahr“ blickte Rüdiger Mauler noch einmal auf die vergangenen zwölf Monate zurück, in denen die Palette von „himmelhochjauchzend“ bis „zu Tode betrübt“ reicht. Mauler dankte den Familien Bichler, Soyer und Lechner, die den Erbpachtvertrag über 60 Jahre unterschrieben. Außerdem richtete er seinen Dank an die Fraktionsvorsitzenden für die immer wiederkehrende Unterstützung und ganz ausdrücklich auch an Herrn Leistner vom Schul- und Sportamt. Josef Liebl appellierte noch einmal an alle, beim Neubau mitzuhelfen.

Zum Ende der Versammlung wurde dann noch über die vier Punkte

-        Planungskonzept und Realisierung
-        Gesamtkosten und Finanzierungskonzept
-        Finanzielle Belastungen für den Verein und
-        Erbpachtvertrag

abgestimmt. Die Versammlungsteilnehmer gaben zu allen Punkten mit großer Mehrheit ihre Zustimmung. Dem Neubau steht also nichts mehr im Wege. Jetzt können Teams gebildet werden, die sich in den verschiedenen Bereichen engagieren. Denn für das Bauvorhaben werden Handwerker und Helfer aus allen Bereichen (Maurer, Zimmerer, Installateure, Maler usw.) sowie Baufachleute zur Baubegleitung gesucht. Ebenso wichtig sind aber auch diejenigen, die sich um Geld- und Sachspenden bei Sponsoren bemühen und Freiwillige, die sich in irgendeiner Weise in den Dienst der Sache stellen können. Hiefür wurden bei der Versammlung Listen in Umlauf gegeben, in die sich schon Personen, die mithelfen möchten, eingetragen haben. Der Appell von Rüdiger Mauler am Ende der Versammlung scheint also schon erste Früchte zu tragen: „Nur gemeinsam können wir es schaffen, der Jugend im Rosenheimer Norden eine sportliche Perspektive und eine sinnvolle Zukunft zu geben. Lasst uns beweisen, daß wir ein schlagkräftiges Team sind und Ehrenamt und Solidarität auch mit Leben erfüllt werden können!“.

Sponsoren minimieren
AllessaChemie

Tina's Bistro

Brüchmann GbR

Freilinger Geisler Rosenheim

Fruga Getränkemarkt

F.u.G. Elektronik GmbH

Thuringia Generali Versicherung

Elmar Meyer

Fliesen Reitberger
 
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